Seit 1607 wird als Oper eine bestimmte musikalische Form des Theaters bezeichnet. In Ihr wird die dramatische Handlung mit Musik dargestellt. Dabei gibt es mehrere Punkte, die zu der Gesamtwirkung der Oper führen. Dies ist die Musik, die Dichtung, das Schauspiel, teilweise auch Ballett und Tanz. Obendrein spielen natürlich auch die Beleuchtung, das Bühnenbild und die Maske eine wichtige Rolle.
Was macht eine Oper aus
Vor allem die Musik ist der Träger der verschiedenen Handlungen. Auch Stimmungen und Gefühle werden auf diese Art dem Zuschauer nahe gebracht. Diese Vielfalt der verschiedenen Künste, die in der Oper zusammen wirken führen dazu, dass die Oper über eine Vielzahl von Möglichkeiten verfügt, die dafür sorgen, dass die Oper eine gewisse Gestalt annimmt. Somit ist es auch kein Wunder, dass es die unterschiedlichsten Ausprägungen bei der Oper gibt.
Somit ist eine Oper ein musikalisch unterlegtes Theaterstück. Deshalb gibt es bei dem Stück nicht nur das Schauspiel, sondern zusätzlich auch Gesang und Musik. Die Darsteller singen, anstatt zu sprechen und dies auch meist in sehr hohen Tönen. Es kann auch durchaus sein, dass die Zuschauer nicht ganz verstehen, was gerade gesungen wird, da viele Opern nämlich in italienischer Sprache gesungen werden. Sicherlich es ist auch möglich diese Oper zu übersetzen, allerdings handelt es sich dann dabei nicht mehr um das Original und die Oper klingt auch komplett anders. Aus diesem Grund gibt es einige Opernhäuser, die ein Schriftband mit Übersetzung an der Decke einblenden. Somit kann da mitgelesen werden.
Von der Oper zum Pop-Konzert
Noch vor rund 200 Jahren war die Oper extrem beliebt und mit einem heutigen Pop-Konzert vergleichbar. Somit waren die Aufführungen als Unterhaltungsmöglichkeit am Abend auch wahnsinnig beliebt. Damals war es allerdings so, dass nicht nur in der Oper gesessen wurde und zugehört wurde. Ganz im Gegenteil, es wurde sich mit Freunden getroffen und auch unterhalten. Somit war es auch nicht sehr verwunderlich, dass der Saale auch nach belieben betreten und verlassen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war die Oper also vielmehr ein gesellschaftliches Ereignis und ein Treffpunkt auf dem das Gesehen werden im Vordergrund stand.
Das Orchester ist in einer Oper nur dann sichtbar, wenn der Besucher entweder sehr weit vorn oder aber oben sitzt. Dies liegt daran, dass das Orchester unterhalb der Bühne in einem so genannten Orchestergraben sitzt. Dies hat sehr viele Vorteile, dann es ist zum Beispiel so, dass nicht jeder Musiker auch alles mitspielt. Somit können diese Musiker auch kurz den Saal verlassen, ohne dabei die Aufführung zu stören oder anderweitig aufzufallen.
Ein Erlebnis der besonderen Art
In einer Oper bietet sich dem Besucher wirklich ein unvergessliches Erlebnis. Allerdings sind dafür auch extrem viele Menschen nötig. Angefangen natürlich bei denen, die auf der Bühne stehen bis hin zu denen, die hinter der Bühne agieren, wie Regisseur, Kostümbildner, Maskenbildner und Schuhmacher um nur einige zu nennen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass an manchen Opern mehrere Hundert Menschen arbeiten, die alle darauf bedacht sind, dass die Vorstellungen am Abend optimal funktionieren. Die Oper ist aus diesem Grund wirklich ein riesiges Unternehmen, welches auch erst einmal richtig funktionieren muss.
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